Wandel durch Handlung

Hallo und schön, dass du da bist! Wir wollen gerne mit dir zusammen darüber nachdenken, was jetzt und in der Zukunft in und mit der Wittenberger Innenstadt passieren könnte. Dabei interessiert uns, wie die Altstadt zu einem Lebensraum werden kann, an dem sich Menschen generationenübergreifend wohlfühlen und der die unterschiedlichen Perspektiven, Geschichten und Interessen einer lebendigen Stadtgesellschaft widerspiegelt. Bei dieser großen Frage ist es uns wichtig, möglichst viele Antworten zu finden und dabei dauerhaft im Gespräch zu bleiben. Denn Stadtentwicklung ist im besten Fall und im besten Sinn Verhandlungssache. Das StadtLabor bietet dafür eine Plattform.

Das StadtLabor ist nicht nur ein Raum, sondern eine Einladung an alle Menschen aus Wittenberg, die Zukunft ihrer Innenstadt selbst in die Hand zu nehmen – und zwar wörtlich, denn wer weiß besser, was eine Stadt braucht, als die Menschen, die sie bewohnen? Knapp zwei Jahre lang wollen wir gemeinsam in einem breit angelegten Mitmach-Prozess konkrete Ideen Realität werden lassen. Für die Umsetzung der entwickelten Projekte gibt es einen Fördertopf, um auf Grundlage von gemeinschaftlich ausgehandelten Regeln gemeinwohlorientierte Ansätze zur Stadtentwicklung auch finanziell zu unterstützen.

Zusätzlich dazu bieten wir in unserem Ladenlokal am Markt 3 einen Raum zum gemeinsamen Arbeiten, Nachdenken und Diskutieren über eine lebenswerte und zukunftsfähige Innenstadt. Dafür entwickeln wir ein Programm mit ganz unterschiedlichen Formaten und verschiedenen lokalen und überregionalen Impulsen, die sich an den Bedarfen der Wittenberger:innen und an der Zielsetzung des Förderprogramms orientieren. In diesem Rahmen besteht auch die Möglichkeit für selbstorganisierte Programmagebote in den Räumen des StadtLabors.

Grundsätzlich versteht sich das Stadtlabor als Chance und auch als großes Experiment. In einem ständigen Wechselspiel zwischen Testen, Reflektieren und Verstetigen von Ideen hinterfragen wir die aktuellen Strukturen der Altstadt Wittenbergs und können gemeinsam einen Wandel zu mehr Sichtbarkeit und Mitbestimmung der Bewohner:innen auslösen. Gibt es etwas, was fehlt, geändert werden sollte oder ausprobiert werden muss? Liebe Wittenberger Stadtgesellschaft, verbündet und verbindet euch, in einem neuen gemeinsamen Raum für Veränderung: dem StadtLabor Wittenberg.

News: Irgendwas ist immer

Eröffnung

Am 11. Januar können wir nun endlich feierlich die Räume des StadtLabors am Markt 3 eröffnen. Mit einem kleinen Programm laden wir an diesem Tag zu einer kleinen Eröffnungsfeier und laden alle herzlich dazu ein.
Ab dem 15. Januar hat das Stadtlabor dann Montag bis Freitag zu folgenden Zeiten geöffnet:

MO: 12 – 15 UHR
DI: 17 – 19 UHR
MI: 15 – 19 UHR
DO: 12 -15 UHR
FR: 12 – 15 UHR

Bald findet ihr hier auch einen: Veranstaltungskalender

Das war der Ideenmarathon

Die erste große Gelegenheit, Projekte für die Innenstadt einzureichen, bot der Ideenmarathon vom 15.12. – 17.12.2023. Ein ganzes Wochenende lang, hat sich das Stadtlabor hier mit interessierten Menschen aus der Stadtgesellschaft mit den Problemen und Herausforderungen in der Wittenberger Altstadt beschäftigt. Eingeladene Expertinnen und Experten aus verschiedenen Städten und Fachbereichen gaben bei dem Ideenmarathon im Arsenal nicht nur einen Einblick in ihre eigenen Erfahrungen und Projekte, sondern unterstützen vor allem dabei, Ideen, die von den Teilnehmenden selbst eingebracht wurden, soweit auszuarbeiten, dass sie am Sonntag öffentlich und vor Publikum präsentiert werden konnten. Am Ende der Veranstaltung konnte das Publikum dann direkt vor Ort, per Stimmabgabe darüber entscheiden, welche Ideen in der ersten Förderrunde des Verfügungsfonds – bei der insgesamt 60.000 € zur Verfügung standen – gefördert werden sollen. Im Ergebnis werden nun sechs Ideen aus insgesamt elf Einreichungen in den kommenden Monaten in Zusammenarbeit mit dem Stadtlabor umgesetzt. Die ausgewählten Projekte spiegeln ein breites Spektrum an Altersgruppen, Interessen und Anliegen in der Innenstadt wider – von gemeinsamem Brotbacken über Bewegungsangebote bis hin zu Märchengeschichten werden bald viele neue Impulse für eine gemeinsame Entwicklung der Innenstadt Wittenbergs erlebbar. In den kommenden Wochen stellen wir euch dir Projekte hier auf der Website und in unsrer Schaufensterzeitung noch genauer vor.

Ein Fenster zur Stadt

Mit der Portraitreihe „Wittenberg hat viele Gesichter“ wollen wir hier, in unserem Fenster zur Stadt, regel­mäßig möglichst viele unterschiedliche Perso­nen zu Wort kommen lassen. Denn zu den vielen Gesichtern gehören natürlich auch die vielen unterschiedlichen Geschichten und Perspek­tiven– und Unter­schiede und Vielfalt.

Was es brauchen könnte

Im August und September haben wir drei Workshops in den Themenfeldern Jugend & Junge Familien, Kunst & Kultur und Einzelhandel & Handwerk durchgeführt, um etwas über die aktuellen Bedürfnisse und Wünsche der Akteure aus diesen Handlungsfeld herauszufinden. Daraus entwickeln wir jetzt das Programm für’s Stadtlabor. Herzlichen Dank an alle, die teilgenommen
haben!

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FAQs – Fragen über Fragen

Hier versuchen wir euch antworten zu geben, auf die Fragen die wir häufig gestellt bekommen. Dieser Teil wird laufend erweitert. Wenn ihr eine Frage habt, zu der ihr hier keine Antwort findet, meldet euch gerne einfach direkt bei uns.

Der „Labor-Begriff“ hat an dieser Stelle überhaupt nichts mit Chemie und weißen Kitteln zu tun, sondern bezieht sich vielmehr auf die Experimente, die in einem Labor stattfinden können. Das StadtLabor bietet Raum für verschiedene Versuchsanordnungen und auch die Möglichkeit zu scheitern. Im Fokus unseres Projekts und eurer Ideen, soll das Machen stehen. Wir versuchen eure Ideen – im wahrsten Sinne des Wortes – schnell mit euch auf die Straße zu bringen. Dabei geht es nicht zwangsläufig immer um ausgeklügelt-perfektionistische Präzisionsarbeit, sondern auch und vor allem um Testversionen, die im „laufenden Betrieb“ noch angepasst und nachgebessert werden können. Ganz so, wie in einem Labor.

Das Projekt richtet sich besonders an Jugendliche und junge Familien. Allerdings sind wir davon überzeugt, dass eine funktionsfähige Innenstadt Angebote für alle Generationen schaffen muss. Deshalb sind bei uns alle Ideen und Personen willkommen und angesprochen, die sich für eine gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung einsetzen. Wie schon in unseren Bedarfsworkshops, definieren wir für das Projekt grob drei weitgefasste Handlungsfelder: neben „Jugend & Junge Familien“ sind das für uns „Kunst- & Kulturschaffende“ und „Einzelhandel & Handwerk“.

Ja,im StadtLabor werden Stadträume der Altstadt Wittenbergs beleuchtet. Das bedeutet, dass die Ideen, die über das Projekt gefördert werden können, mindestens im weitesten Sinne einen räumlich-inhaltlichen Bezug zu diesem Gebiet haben müssen. Dabei geht es besonders um den öffentlichen Raum – Plätze, Straßen und weitere Freiräume – und den Leerstand der Ladengeschäfte. Gemeinsam werden wir neue Ideen für das Potenzial und die Zukunft dieser Räume erarbeiten, um sie temporär oder auch langfristig zu aktivieren und zugänglich zu gestalten.

Ja. Sobald wir den Laden am Markt 3 im Januar 2024 eröffnen, wird es regelmäßige Öffnungszeiten geben. Wann die genau sind, könnt ihr in Kürze dann hier auf der Website und auch direkt am Laden nachlesen. Neben diesen regelmäßigen Öffnungszeiten wird es noch ein zusätzliches Veranstaltungsprogramm geben. Was wann im Stadtlabor los sein wird, findet ihr dann auch hier auf der Website in unserem Veranstaltungskalender (link zum Kalender) und außerdem auf Aushängen in unseren Ladenschaufenstern.

Das StadtLabor bietet unterschiedliche Formen der Teilhabe an, sodass alle die Möglichkeit haben, sich aktiv in die Gestaltung ihrer Innenstadt einzubringen. Du bist herzlich eingeladen, zu den Öffnungszeiten des StadtLabors im Markt 3 vorbeizukommen, dich zu informieren und dich auszutauschen. Du kannst an unserem angebotenen Programm teilnehmen, eigene Veranstaltungen im StadtLabor ausrichten oder deine Ideen für eine zukunftsfähige Innenstadt umsetzen. Wenn du dazu schon Ideen oder Fragen hast, trete gerne mit uns in Kontakt.

Die Projektförderung besteht zum Großteil aus einer Bundesförderung des Bundesinstituts für Stadt- und Raumforschung (BBSR) und ist Teil des Programms „Zukunftsfähige Innenstädte undZentren“und zu einem kleineren Teil aus kommunalen Mitteln. Dieses Programm wurde ins Leben gerufen um neue und unkonventionelle Konzepte, Idee und Strategien zu fördern, die den aktuellen innenstadtbezogenen Krisen entgegenwirken. Insgesamt haben deutschlandweit über 200 Kommunen diese Förderung erhalten und nun bis August 2025 Zeit ihre Innenstadtprojekte umzusetzen. Mehr zu diesem Förderprogramm findest du hier (externer Link) : https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/forschung/programme/ziz/zukunftsfaehige-innenstaedte- zentren-node.html

Ja. Im Rahmen des Projekts gibt es einen Verfügungsfond, um selbstinitiierte Ideen aus der Stadtgesellschaft bei der Umsetzung zu fördern. Über den Projektzeitraum gibt es insgesamt dreimal die Gelegenheit, Projektanträge zur Förderung bei uns einreichen, über die dann in einem demokratischen Prozess abgestimmt wird. Dazu, wie das ganz genau funktionieren wird, gibt es gerade noch allerletzte Abstimmungen und in Kürze dann hier alle Informationen.

Dies sind drei der Werte, mit denen wir uns im StadtLabor identifizieren. „Zukunftsfähig“ bedeutet für uns, dass die Stadt für alle Bürger:innen lebenswert ist, sodass sie gerne hier wohnen und auch wohnen bleiben oder in der Zukunft herziehen. Unter „unkonventionell“ verstehen wir die Bereitschaft, neue Herangehensweisen zu erproben und festgefahrene Hindernisse und Denkmuster aufzubrechen und vielleicht neue Allianzen zu bilden. „Gemeinwohlorientiert“ bedeutet, dass Projekte und Idee nicht nur einem Einzelinteresse von einer Person oder einem Unternehmen gerecht werden, sondern einem größeren Teil der Gesellschaft von Nutzen sein können und ein gemeinschaftliches Miteinander fördern.

Team & Kontakt

Umgesetzt wird das Projekt von endboss – einem interdisziplinären Studio für Raumfragen und -antworten in allen Maßstäben und Größenordnungen. Wir kommen aus der Architektur und aus der Stadtplanung, aus der bildenden Kunst, Literatur, den Sozialwissenschaften und vom Bau. Mehr über unsere Arbeit und sonstigen Projekte findet ihr hier: www.endboss.eu

Unser Team für das StadtLabor besteht aus fünf Expert:innen für räumliche, kulturelle und soziale Stadtentwicklung. Sie werden in den nächsten zwei Jahren das Projekt organisieren, durchführen und bei der Umsetzung von Ideen unterstützen.

Lina Reulecke

Projektkoordination

Kristina Gergert

Wissenschaftliche Mitarbeit

Juliane Nitschke

 Projektmanagement

Ivana Rohr & Robin Höning

Projektleitung & Programm

Wenn du uns erreichen möchtest, dann schreib uns doch gerne eine E-Mail an folgende Adresse: hallo@stadtlabor-wittenberg.de

Ab Januar erreichst du uns persönlich vor Ort zu unseren regelmäßigen Öffnungszeiten:

Mo: 12 – 15 Uhr

Di: 17 – 19 Uhr

Mi: 15 – 19 Uhr

Do: 12 -15 Uhr

Fr: 12 – 15 UHr

Bis dahin kannst du uns eine Mail an: hallo@stadtlabor-wittenberg.de schreiben oder einfach direkt hier, über das Kontaktformular.

Kalender

Hier findet ihr alle Veranstaltungen an einem Ort:

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„Emmie Arbel. Die Farbe der Erinnerung“ – Lesung und Podiumsdiskussion mit Barbara Yelin und Pablo Ben Yakov

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